Coronavirus in Brasilien: Spenden für Lebensmittelpakete

Das Coronavirus hat Ende Februar 2020 auch Brasilien erreicht. Seit Ende März steigen die Infiziertenzahlen kontinuierlich. Ein Abflachen der Infizierten-Kurve ist noch nicht in Sicht. Über 87.000 bestätigte Fälle und über 6.000 Todesopfer waren der Stand am 1. Mai 2020.

Stand Montag, 15. Juni 2020 meldet Brasilien bereits 775.184 Infizierte durch das Virus und 39.797 Tote. Die Zahlen und mit ihnen verbunden die vielen traurigen Einzelschicksale steigen unaufhörlich. - Am Mittwoch, 1. Juli waren bereits 60.713 Menschen in Brasilien am Virus gestorben und fast 1,5 Mio. infiziert.

AKTUELL - Auszug aus dem HANDELSBLASTT-online vom 30. Juli 2020:

"Inzwischen haben sich in dem größten Land Lateinamerikas mehr als 2,5 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen erreichte am Mittwoch mit 69 074 einen neuen Höchststand. Einen neuen Rekord bildeten auch die neu gemeldeten 1595 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden. Allerdings hatte der Bundesstaat Sao Paulo zuvor - nach einem Bericht der Zeitung "Folha de Sao Paulo" aus technischen Gründen - seine Daten vom Dienstag zurückgehalten, was die tägliche Zählung etwas verzerrt. Brasilien durchbrach die Marke von insgesamt 90 000 Toten im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19.

Nach den Vereinigten Staaten ist Brasilien derzeit einer der Brennpunkte der Pandemie. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen noch deutlich höher liegen, da in Brasilien nur wenig getestet wird. Das Land hat 210 Millionen Einwohner und ist 24-mal so groß wie Deutschland."

 

Unsere Partnerinstitutionen sind den Empfehlungen der WHO gefolgt und haben für die nächsten Wochen geschlossen. Auch die Schulen und Kindergärten sind geschlossen.

 

Für bedürftige Kinder, Jugendliche und ihre Eltern ist das ein riesiges Problem. Für die Kinder fehlt die Betreuung. Die Schulspeisung entfällt. 

 

#STAYATHOME ist eine Forderung, die in Brasilien nur für Reiche funktioniert.

Denn Millionen Menschen arbeiten in Brasilien ohne festen Arbeitsvertrag. Sie erhalten nur einen minimalen Lohn und können es sich nicht leisten, zu Hause zu bleiben. Nicht arbeiten, das bedeutet in Brasilien: Kein Essen, kein Wasser, kein Strom. Das alles wartet nicht, bis der Virus vorbei ist.

 

Wir sammeln deshalb Spenden für „Cesta Basica“ (Lebensmittelpakete mit den Grundnahrungsmitteln). Diese werden von den Mitarbeiter:innen unserer Institutionen zu den Familien gebracht, um die Familien zu unterstützen. Jedes dieser Pakete kostet umgerechnet rund 30 Euro.

Spendenkonto:

DKM - Darlehenskasse Münster

IBAN: DE51400602650022444200

BIC: GENODEM1DKM

Stichwort: Cestas Basicas


Wir stehen mit den Projektleitungen in ständiger Verbindung und haben als Soforthilfe bereits 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Wir hoffen auf Euer aller Mithilfe in diesen besonderen Zeiten.

Hier unten einige ganz aktuelle Fotos und Eindrücke, wie es jetzt vor Ort aussieht, auch beim Verteilen der ersten Pakete:

 

  • auf der Ilha de Deus/Recife
  • bei den Kleinen Propheten (auch, wenn es mit dem Abstand halten noch nicht so richtig klappt)
  • in der Favela in Campina Grande, vom Casa da Criança Dr. Joao Moura.

Stand: 03.05.2020, 16:20 Uhr

Spendenkonto:

DKM - Darlehenskasse Münster

IBAN: DE51400602650022444200

BIC: GENODEM1DKM

Stichwort: Cestas Basicas

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bescheinigt dem Aktionskreis Pater Beda: Ihre Spende kommt an!