Gespräch mit dem Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller in der Jugendburg in Borken-Gemen.

Die Bundestagsabgeordneten Johannes Röring und Karl Schiewerling hatten gemeinsam mit dem Bistum Münster die Engagierten aus den Eine-Welt-Gruppen und den Sachausschüssen für Mission-Entwicklung-Frieden aus dem Münsterland eingeladen, zu einem Vortrag, zur Begegnung und zum direkten Gespräch und Erfahrungsaustausch mit dem Bundesminister für wirtschaftliche zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Dr. Gerd Müller. Der Minister referierte in seinen Statement über "Eine Welt - Unsere Verantwortung" und nahm kein Blatt vor dem Mund um zu verdeutlichen, was wirklich notwendig ist, damit die Menschen in der sogenannten 3. Welt aus dem Teufelskreis der Armut herauskommen. Entwicklungshilfe alleine kann dies nicht lösen, es braucht vor allem gerechtere Weltwirtschaftsbeziehungen und gerechtere Preise. "Oft sind es die Überproduktionen der reichen Nationen, die die Entwicklung in den armen Ländern blockieren", so der CSU- Bundesminister.
Durch Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Johannes Röring aus Vreden nahm sich der Minister Zeit und sprach kurz mit Maria und Udo Lohoff über das gerade gestartete Kooperationsprojekt zwischen dem BMZ und dem Aktionskreis Pater Beda: "Säen und Ernten - Auf Wegen sozialer und ökologischer Verantwortung zu Einkommensalternativen - Urbane Landwirtschaft in Nordostbrasilien", das mit 7 Partnerprojekten durchgeführt wird und über 1.000 Familien aus Armenvierteln direkt begünstigt und noch bis Ende 2017 läuft. Dr. Müller war sehr angetan von den Massnahmen, die im Projekt umgesetzt werden und nahm die Informationsbroschüre (PDF siehe unten) über das Vorhaben für den Rückweg mit nach Berlin, um weitere Details zu erfahren.

Info-Flyer "Säen und Ernten"
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