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Die Arbeit sichtbar machen

Der ereignisreiche Tag findet seinen Abschluss in einer großen kulturellen Präsentation aller drei Gruppen im Haus der Kultur in Campo Formoso. Der Saal füllt sich langsam mit den Repräsentanten der drei Organisationen und auch den Begünstigten aus dem Projekt Märkte der Möglichkeiten. Freunde und Unterstützer, Kooperationspartner und lokale Autoritäten, wie auch die Bürgermeisterin der Stadt sind vor Ort. Nach einleitenden Worten von den lokalen Autoritäten und auch einer Ansprache durch den Aktionskreis Pater Beda wird der Kontext des Projekts erläutert und der Reihe nach wird die Umsetzung des Projekts an den drei Standorten vorgestellt. Neben Vorträgen und Filmen über die Maßnahmen vor Ort haben alle drei Organisationen künstlerische Ausdrucksformen gefunden, um die Auswirkungen des Projekts auf ihr Leben live auf der Bühne darzustellen.

 

Farbenfroh und eindrücklich werden die Elemente ökologische Landwirtschaft, solidarische Herstellung von Kunsthandwerk und Kleidung sowie bewusstseinsschaffendes Theater sichtbar gemacht. Als besonders wertvoll wird die intensivierte Zusammenarbeit zwischen den drei Organisationen benannt. Der Austausch zwischen Themen und Methoden wird von allen als bereichernd betrachtet. Gerade in den ländlichen Gemeinden konnten so Themen wie das Selbstwerterleben und der Mut auf andere zuzugehen bearbeitet werden.

 

Es ist zusammenzufassen, dass das Projekt Märkte der Möglichkeiten in Campo Formoso auf einen fruchtbaren Boden der Möglichkeiten gefallen ist. Ohne die Menschen, die eine Möglichkeit erkennen und sich voller Mut auf den Weg machen, ist ein solches Projekt nicht umsetzbar. Mit großer gegenseitiger Dankbarkeit nimmt der Besuch in Campo Formoso sein Ende, nicht aber das Projekt, über dessen Fortführung sich alle einig sind.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Helmut Ochtrop (Montag, 04 November 2019 15:45)

    Es ist für mich und die Brasilien-Initiative Nordestino sehr ermutigend zu erfahren, wie lebendig die verschiedenen sozialen Bewegungen an ihrer Arbeit festhalten, sie sogar verstärken, obwohl die politischen Rahmenbedingungen eher entmutigen.
    Das sollte für uns starke Motivation sein, in unseren Bemühungen nicht nachzulassen.