Heute, am 8. März dem Weltfrauentag, möchten wir euch unsere Kampagne zum internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft vorstellen.
Die Vereinten Nationen haben 2026 zum Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft erklärt und sie möchten damit den Beitrag von Frauen zur Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und nachhaltigen Entwicklung weltweit sichtbar machen und würdigen. Die Initiative unterstreicht die Notwendigkeit, Anerkennung in Politik, Investitionen und Inklusion umzusetzen.
In vielen Teilen der Welt sichern Frauen Tag für Tag das Leben. Sie produzieren Lebensmittel, bewirtschaften das Land, stärken Gemeinschaften und bewahren Wissen, das über Generationen hinweg weitergegeben wird. Das geschieht viel zu häufig ohne Anerkennung.
Im Jahr der Frauen in der Landwirtschaft und in unserer daran anschließenden Kampagne geht es darum, diese Arbeit sichtbar zu machen. Gleichheit und Würde entstehen nicht durch Reden, sondern durch die Anerkennung dessen, was bereits im Alltag existiert.
Faktoren, die für den Abbau von Ungleichheiten und die Stärkung der Agrar- und Ernährungssysteme von entscheidender Bedeutung sind z.B. Weiterbildungsangebote, technische Unterstützung, Technologien und die Verbesserung des Zugangs von Frauen zu Krediten.
Unsere Partnerorganisationen in Brasilien sehen die Leistungen und Errungenschaften von Frauen auf dem Land Tag für Tag. Sie unterstützen sie mit verschiedenen Angeboten und Programmen, um sie zu stärken und so für mehr Gleichberechtigung und Anerkennung zu einzustehen.
Im Laufe des Jahres möchten wir euch Einblicke in diese Arbeit geben. Wir erzählen Geschichten von Frauen aus der Landwirtschaft. Es sind einfache und reale Geschichten. Geschichten, die zeigen, wie lokale Aktionen sich ausbreiten, Verbindungen schaffen, andere Frauen stärken und die Welt um sie herum beeinflussen. Dabei werden wir Frauen aus Brasilien und Deutschland vorstellen. Denn die Sichtbarkeit der Frauen in der Landwirtschaft darzustellen gilt weltweit. Auch in Deutschland ist der Bedarf für mehr Sichtbarkeit groß. Auch hier gibt es Initiativen, Gruppen und Angebote, die sich seit vielen Jahren für Frauen auf dem Land einsetzen.
Die enge Verbindung vom Netzwerk SoliVida und dem Aktionskreis Pater Beda ermöglicht es uns, dieses Thema über die Grenzen hinweg zu betrachten. Welche Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Errungenschaften und Chancen einen diese Frauen?
Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr mit vielen Einblicken in das Leben von Frauen in der Landwirtschaft.
Schwester Denise, Präsidentin vom Netzwerk SoliVida und Maria Terbeck aus dem Vorstand vom Aktionskreis Pater Beda eröffnen die Kampagne in diesem Video gemeinsam: