Nach einer Nacht im Bus wurden wir um halb sieben am Busbahnhof eingesammelt. Unsere Partner von Verde Vida nahmen uns mit zu den beiden Wirkungsorten des Projekts. Verde Vida - „Grünes Leben“ – arbeitet mit Kindern, die weit auf dem Land leben. Morgens werden sie von einem Bus abgeholt und zu den verschiedenen Aktivitäten gebracht. Wie eine kleine Oase liegt das Projekt da, und alle Beteiligten strahlen voller Energie und Zusammenhalt. Sie versuchen, die Kosten zu minimieren, doch manche Ausgaben bleiben. Egal, wie viel ehrenamtlich organisiert wird … zum Beispiel der Transport der Kinder. Ohne Transport könnten sie nicht teilnehmen, und der Zugang zu den Aktivitäten wäre nicht möglich.
Com muita energia positiva seguimos para Nova Vida .
Lá, encontramos alguns amigos de longa data. Aprendemos muito sobre o trabalho e a história deles. Enquanto conversávamos com Hermano sobre a Rede SoliVida , ele se lembra de como Beda acompanhou a reunião de fundação. Ele sentiu como se quisesse ver seu filho crescer e não perder um único momento da reunião. Saímos com as palavras: "Parceiros para sempre, vamos seguir em frente juntos!"
Weiter geht’s zu Nosso Lar in Juazeiro do Norte!
Die Tür geht auf, und überall ist etwas los. Lourdinha kommt direkt auf uns zu – nach 13 Jahren erkennt sie Frauke sofort wieder. Sie ist mittlerweile eine junge Frau, hat Trisomie 21 und ist seit vielen Jahren im Projekt, denn es gibt keine Strukturen für Menschen mit Behinderung. Voller Stolz berichtet sie über alle Aktivitäten. Auch sie ist gewachsen: selbstbewusst und mutig. Nosso Lar ist tatsächlich ein Zuhause für viele Kinder. Man spürt den Zusammenhalt und die Sicherheit.
Zum Abschluss des Tages fahren wir zur Horta, dem Gemeinschaftsgarten, der vor zehn Jahren im Zuge des Projekts „Säen und Ernten“ gegründet wurde. Dank
der Spendenaktion der WN im vergangenen Jahr konnten lang ersehnte Investitionen endlich umgesetzt werden: ein Schattennetz, das vor Sonne und starkem
Regen schützt, sowie eine Videoüberwachung, die die vielen Diebstähle und Zerstörungen abhalten soll – und es auch tut. Die Familien sind unglaublich glücklich.
„Schau mal, wie grün der Garten ist, obwohl Oktober ist. In dieser Zeit war es so heiß und trocken, dass sonst fast nichts wächst.“
Sie können ihre Familien mit gesunden, frischen Lebensmitteln versorgen und durch den Verkauf ein kleines Einkommen erzielen – nicht viel, aber „eine Hilfe“, die nun schon seit zehn Jahren besteht.