Partnerbesuche in Recife im April 2009

RECIFE
Bildung, immer wieder Bildung soll den Kindern und Jugendlichen vermittelt werden. Nur dadurch haben sie bessere Chancen für ihre Zukunft. Hier auf der Ilha de Deus bedankt sich Udo stellvertretend bei einer Lehrerin für ihren geduldigen und unermüdlichen Einsatz. Oft nur schlecht ausgebildet und unzureichend entlohnt, arbeiten sie mit großem persönlichem Engagement und bilden sich in Eigeninitiative weiter.

Schwester Aurieta in Brasília Teimos / Cordeiro
Die Bundesregierung von Brasilien in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Recife hat über 600 Familien aus den Pfahlbauten in Brasília Teimosa herausgeholt und umgesiedelt. Seit mehr als drei Jahren leben sie jetzt in diesen Wohnblocks mit 37qm Wohnfläche pro Familie. Die Probleme, wie Arbeitslosigkeit nahmen sie mit dort hin. Für die Förderarbeit mit den fast 100 Kindern und Jugendlichen, die vorher zu dem Projekt gehörten, wird von der Stadtverwaltung eine Außenstelle des Projektes Turma do Flau von Schwester Aurieta gebaut. Wegen bürokratischer Hindernisse ist diese bisher noch nicht fertig gestellt worden.

 

Schwester Aurieta und auch Schwester Graça halten aber Kontakt, indem sie einmal die Woche eine Suppe verteilen und mit ihnen im Gespräch bleiben. Viele Wohnungsbesuche und Gespräche über aktuelle Probleme schließen sich stets an.

Demétrius / Gemeinschaft der Kleinen Propheten
Am Dienstag (21.04.2009) kam es in den Abendstunden auf den Straßen von Recife gemeinsam mit dem Leiter der Gemeinschaft der Kleinen Propheten, Demétrius zu eine Begegnung mit Kindern und Jugendlichen, deren Zuhause wirklich die Straße ist. Wir erfuhren viel von der harten Lebenswirklichkeit, die besonders von Hunger und Gewalt geprägt ist, aber auch vom Angebot des Projektes, sich dieser Ausgeschlossenen anzunehmen.

Zum Schluß noch ein Foto der Hoffnung. Das Schul- und Förderprojekt „Promocao Humana“ in Campina Grande zeigt den deutschen Besuchern in Musik und Tanz ihren kulturellen Reichtum. Hier wird verhindert, dass Kinder aus armen Verhältnissen auf der „Straße“ landen.