Rückkehr der brasilianischen Gäste in Recife

Liebe Freunde,
Inzwischen sind die jungen Freunde aus Brasilien wieder gut zurück in ihrer Heimat angekommen. Jeder konnte am Schluß zwei große Kisten mitnehmen, mit Wäsche und vielen Andenken und Geschenken für die Familien, siehe Foto beim einchecken in Frankfurt vom Dienstag Abend (29.09.).

Viele konnten eine Aufführung oder einen Gottesdienst miterleben. Überall waren die Menschen begeistert von der Lebenskraft und Lebensfreude. Fast 20.000 Menschen haben in gut 100 Veranstaltungen die beeindruckenden jungen Menschen aus dem Armenviertel Ilha de Deus erleben können.
Hierzu ein Zitat vom Bürgermeister von Friesoythe, Herrn Johann Wimberg: "Ich habe gestern Abend wieder viele bewegende Eindrücke mitnehmen können. Die Probleme hier bei uns werden auf einmal verschwindend klein, wenn man sieht was in anderen Teilen der Welt noch geschehen muss. So habt Ihr mich mit Eurer Aufführung wirklich reichlich beschenkt, denn es tat mal wieder gut zu erfahren, wie man Menschen glücklich machen kann, die mit sehr viel weniger offensichtlich auch sehr viel glücklicher sein können, als mancher Zeitgenosse im Wohlstand bei uns."
In den sechs Wochen sind wir eng zusammen gewachsen und der Abschied fiel allen schwer. Der Kontakt zum Partner in Recife wird in Zukunft noch intensiver sein.
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Diese Zeilen kamen jetzt aus Brasilien von Schwester Aurieta, Schwester Denise und Nalvinha, der Leiterin des Projektes auf der Ilha de Deus (Insel Gottes) an:

Guten Tag Pater Beda, Udo, Maria und Hélio!!
Hiermit wollen wir uns noch einmal für die Chance bedanken, die Aktivitäten unserer Gruppe vom FLAU, von der Ilha de Deus (Insel Gottes) und unserer sozialen Projekte in Brasilien einer breiten Öffentlichkeit (in Deutschland) vorstellen zu können.

Das war auch eine Möglichkeit, die Hoffnung und die Widerstandsfähigkeit der von der Gesellschaft ausgeschlossenen armen und bedürftigen Menschen zu zeigen. Gestern haben wir auf unserer kleinen Farm mit unseren Erziehern eine Auswertung und Planung gemacht. Dabei haben wir auch unsere neuen Erfahrungen, die wir in der Zeit, in der wir bei euch waren, gemacht haben, weitergegeben. Vanessa und Enedino erinnerten sich dabei mit Sehnsucht an die Jahre 2002 und 2005. Aber das alles gehört ja zu unserem Leben und zu unserer Mission, die uns anvertraut wurde.

Unser ganz herzlicher Dank gilt Eurer hilfreichen Unterstützung während der fast 27 Jahre unserer Gruppe vom FLAU. Ja am 26. Oktober feiert der FLAU sein 27jähriges Bestehen auf seinem Weg zur Förderung und Verteidigung des Lebens. Und dabei ist natürlich der Aktionskreis Pater Beda mit uns gegangen und hat die Brücke zwischen Brasilien und Deutschland gebaut. Aber dazu kommt noch die Hingabe mit der wir alle Dinge anpacken, die uns mehr und mehr zu Missionaren und Missionarinnen einer Gesellschaft von Armen und Ausgeschlossenen macht, in der alle eine Stimme haben und mitmachen eine neue Welt zu bauen.

Es grüssen herzlich

gez. Schwester Denise und Schwester Aurieta