Nach über einem Monat von Blockaden, Protestaktionen und Protestcamps war der indigene Widerstand am Tapajós erfolgreich. Im Zentrum stand das Dekret 12.600/2025, das die Privatisierung von drei Amazonas-Flüssen (Tapajós, Madeira und Tocantins) ermöglichen sollte. Geplant war, diese lebendigen Flüsse in industrielle Exportkorridore umzuwandeln, um den Transport von Produkten aus Agrarindustrie und Bergbau zu erleichtern.
In diesem Konflikt geht es um weit mehr als Infrastrukturprojekte: Es geht um den Schutz von Natur, Leben, Heimat und Kultur.
Die aktuellen Entwicklungen sind ein bedeutender Erfolg für den Widerstand. Sie zeigen, dass auch der Kampf gegen mächtige wirtschaftliche Interessen Wirkung entfalten kann - dass Mut, Zusammenhalt und das entschlossene Eintreten für Rechte Veränderungen möglich machen.
Das Leben indigener Gemeinschaften ist seit jeher geprägt vom Einsatz für ihr Überleben, ihre Rechte und den Schutz der Natur. Ihr Engagement ist ein starkes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, für das einzustehen, was wir bewahren wollen. Ein Vorbild für uns alle.
Weitere Infos findet ihr auch hier:
https://www.kooperation-brasilien.org/de/themen/menschenrechte-gesellschaft/eil-indigener-protest-am-tapajos-erfolgreich
https://taz.de/Indigene-stoppen-Ausverkauf-Amazonas-Fluesse-bleiben-staatlich/!6157488/