Das Projekt „Nova Vida“ in Crato - die „Frucht dessen, was wir heute sind“ (Cristiano)

 

Nach dem Netzwerktreffen in Cajazeiras fuhren wir am Sonntagnachmittag - nach einer stundenlangen Fahrt durch den derzeit wunderschönen Sertão - nach Crato. Dort wurden wir schon im Kinder- und Jugendförderprojekt „Nova Vida“ erwartet und herzlich empfangen. In ihrer Begrüßungsrede wiesen die Leiter des Projektes, Hemano und Socorro Xenofonte, kurz auf die Geschichte des Projektes hin, welches 1992 für Kinder und Jugendlich gegründet wurde, um  ihnen ein ganzheitliches Förderprogramm zur persönlichen Reifung und beruflichen Existenzsicherung zukommen zu lassen; es war das erste Haus dieser Art in der Stadt Crato.

 

Die besondere Würdigung der Bedeutung des Projektes und damit der Arbeit von Hermano und Socorro Xenofonte konnte nicht eindrucksvoller und anschaulicher vermittelt werden als durch die mit großer emotionaler Betroffenheit vorgetragenen Zeugnisse von heute jungen Erwachsenen, die mit großer Dankbarkeit auf ihre Zeit und ihre Erfahrungen mit Hermano und Socorro Xenofonte im Projekt „Nova Vida“ zurückblickten; auch die Erinnerung an Pater Beda wurde immer wieder wachgerufen. In schriftlich demonstrierten „Schlüsselworten“ versuchten die Jugendlichen  - sichtlich unter Tränen gerührt - abschließend das, was ihnen das Projekt „Nova Vida“ für ihr Leben mitgegeben habe, wie folgt zusammenzufassen: ‚Kraft, Durchhaltevermögen, Glauben, Empathie, Hoffnung, Frieden, Herausforderungen, Mildtätigeit und - Wahrhaftigkeit.‘ Cristiano, ein ehemaliger Schüler des Projektes, drückte seine Dankbarkeit für das im Projekt Erfahrene so aus: „ Es ist von unschätzbarem Wert, zu sehen, wie viel jeder Einzelne aus den gelebten Erfahrungen mitgenommen hat, die den Schlüssel zu dem darstellen, was wir heute sind. … Ein großer Teil dessen, was wir heute sind, ist die Frucht dessen, was wir in den Jahren waren und erfahren haben, …., die uns aufnahm und die Grundlagen schuf, die wir im Laufe unseres Lebens erklimmen mussten.“ Mit einem abschließenden eindrucksvollen Tanz bedankten und verabschiedeten sich die Jugendlichen schließlich. Wir als Besuchergruppe waren sehr beeindruckt - „einfach überwältigend, was wir heute Abend erfahren und gesehen haben“ (Chico).

Texte aller Posts sind von Franz Schoo, Königslutter und die Fotos von Linus Lohoff, Barcelona

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