Hilfspakete sind weiter nötig – trotz steigender Agrarproduktion

 

Das Projekt „Turma do Flau“ nimmt auch heute noch – trotz sinkender Corona-Infektionszahlen – an der Aktion der Verteilung von Lebensmittelpaketen an besonders bedürftige Menschen teil; die Idee für diese Aktion ging aus dem Hilferuf des Projektes „Nosso Lar“ zu Beginn der Corona-Epidemie hervor und wurde vom Aktionskreis Pater Beda erfolgreich aufgenommen und zum Vorbild für eine landesweite Hilfsaktion in Brasilien.

 

Derzeit verteilt das Projekt „Turma do Flau“ alle zwei Wochen an ca. 60 Familien ein Hilfspaket (Cesta basica) mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln für den grundlegenden Lebensbedarf. Denn die Rückkehr des Hungers, so wurde uns in den letzten Tagen immer wieder mitgeteilt, sei das eigentliche Problem der Corona-Epidemie in Brasilien. Die strukturellen Probleme des Hungers, die in einer verfehlten Agrarpolitik ihren Grund haben, seien durch die Corona-Epidemie nur offen zutage getreten, aber auch vor der Corona-Epidemie nie gelöst worden. Vor der Übergabe der Hilfspakete wiesen Vertreter des Projektes „Turma do Flau“ und Vertreter des Aktionskreises Pater Beda in ihren kurzen Ansprachen auf eben diese Problematik des Hungers in Brasilien hin. Insofern sei die Übergabe von Hilfspaketen zwar eine gute Sache, stimme aber nachdenklich und traurig, wenn der Hunger in einem reichen Agrarland nicht besiegt werden könne. Eine Gruppe aus dem Projekt „Turma do Flau“ stellte diese Problematik mit Bezügen zur diesjährigen Fastenaktion sehr anschaulich dar.

 

 

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