Bischof Johannes Bahlmann berichtete aktuell vom Amazonas

Der deutschstämmige Bischof Johannes Bahlmann (gebürtig aus Visbek/LK Vechta) hat uns gestern leidenschaftlich in Gronau von der Wirklichkeit Amazoniens berichtet.
In der Diskussion ging der Bischof ausführlich und fachkundig auf die Fragen ein. Alle Anwesenden zeigten sich sehr besorgt über die aktuellen, von Menschenhand gelegten Brände im Regenwald. Dabei wies der Bischof deutlich auf die weltweite Nachfrage nach Holz, Soja und Fleisch aus dieser Tropenregion hin, die diese Situation verschärft hat. Neben aller Kritik an der brasilianischen Regierung sei notwendig, dass die reichen Nationen ihr Konsumverhalten ändern. Brände und Abholzung in diesem Ausmaße würde es nicht geben, wenn es keinen internationalen Markt dafür gäbe, so Bahlmann.
Bischof Bahlmann ist Regionalvorsitzender in der brasilianischen Bischofskonferenz und stark engagiert in der Vorbereitung der Amazonas-Synode.

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