Satzung

 

des “Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V.“

 

                                                § 1

                                          Name, Sitz

 

Der Verein führt den Namen “Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung lautet der Name “Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V.“.

 

Der Verein hat seinen Sitz in Bad Bentheim, Ortsteil Bardel.

 

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

 

                                                § 2

                                    Zweck des Vereins

 

Zweck des Vereins ist ein Engagement zugunsten einer gerechten Welt und damit der Entwicklungshilfe und der Völkerverständigung.

 

Dieses Ziel wird insbesondere erreicht durch:

 

1.
            Bildungs- und Bewusstseinsarbeit für die sozialen und pastoralen Problembereiche in den Entwicklungsländern, insbesondere in Brasilien.

 

                        2.

                        Pflege des Dialogs und der Partnerschaft zwischen Brasilien und
                        Deutschland.

 

3.
            Förderung von Entwicklungsprojekten und Programmen, die die soziale       Gerechtigkeit fördern, vor allem unter dem Aspekt Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Inhaltlich orientiert sich die Arbeit des Vereins an den pastoralen Richtlinien der Franziskaner-Provinz vom Hl. Antonius in Nord-Brasilien/Recife, der Franziskaner in Deutschland und der brasilianischen Bischofskonferenz.

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

Die Vereinszwecke werden in enger Zusammenarbeit mit den kirchlichen Organisationen Brasiliens und Deutschlands verfolgt.

 

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

 

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Verfügungen begünstigt werden. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte ehrenamtlich. Ein Vorstands-bzw. Vereinsmitglied kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung in Form der Ehrenamtspauschale erhalten.

 

 

 

                                                § 3

                                    Erwerb der Mitgliedschaft

 

Mitglied des Vereins kann jede natürlich Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat. Juristische Personen können auch Mitglied werden, soweit sie gleiche oder ähnliche Zwecke, wie die des Vereins, verfolgen.

 

Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet wird.

 

 

Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

 

                                                § 4

                                    Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt aus dem Verein.

 

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 2 Monaten einzuhalten ist.

 

Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden.

 

                                                § 5

                                           Förderer

 

Förderer des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Zweck des Vereins bejaht und sich dafür engagiert.

 

Die Förderer des Vereins können an den Generalversammlungen des Vereins teilnehmen.

 

                                                § 6

                        Organe des Vereins und Vorstand

 

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

Der Vorstand des Vereins nach § 26 BGB besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem Geschäftsführer, dem Schriftführer und dem Kassenwart.

 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je ein Mitglied des Vorstandes vertreten.

 

Der Verein hat auch einen geschäftsführenden Vorstand, der aus dem Vorstand nach § 26 BGB und sieben weiteren Mitgliedern besteht. Er wird alle zwei Jahre gewählt. Einer dieser weiteren Mitglieder ist der Provinzdelegat der Franziskaner-Provinz vom Hl. Antonius in Nord-Brasilien/Recife.

 

                                                § 7

                                    Zuständigkeit des Vorstandes

 

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung übertragen sind.

 

Der Vorstand hat die Mitgliederversammlung einzuberufen und die Tagesordnung aufzustellen, sowie die Beschlüsse mit der Mitgliederversammlung auszuführen.

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen.

 

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Nachfolger für den Ausgeschiedenen wählen.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als 50 % des Vorstandes anwesend sind. Sämtliche Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen.

 

                                                § 8

                                    Mitgliederversammlung

 

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

 

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

 

-           Genehmigung des Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr

-           Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, verbunden mit dem             Kassenbericht

-           Entlastung des Vorstandes

-           Wahl von 2 Kassenprüfern, die nicht dem Vorstand angehören

-           Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes

-          Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

-           Konkretisierung der Zielsetzung für das folgende Geschäftsjahr

-           Planung und Durchführung von Aktionen

 

 

                                                § 9

                        Einberufung der Mitgliederversammlung

 

Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich oder mittels E-Mail, DE-Mail oder Fax unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

 

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 3/10 der Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe des Zwecks der Gründe beantragen.

 

 

Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

 

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Wird die Beschlussunfähigkeit nicht festgestellt, ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig. Bei Beschlussfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

 

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 9/10 erforderlich.

 

Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat.

 

In der Mitgliederversammlung wird ein Protokoll angefertigt, das von dem ersten Vorsitzendem und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

                                                § 10

                                    Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 

Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und einer der stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die „Associacao de Desenvolvimento Solidário e Promoçao a Vida“, des Vereins für solidarische Entwicklung und zur Förderung des Lebens“, mit Sitz in der Cidade da Criança (Kinderdorf), Av. Elmo Serejo Farias, s/n, CIA I, 43.700-000 Simoes Filho/BA - Brasilien, brasilianische Vereinsregisternummer CNPJ 02.509.728/0001-79 (Bundesregister für juristische Personen), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden muss.

 

Bardel, den 26.02.1984 und 08.11.1998, 10.11.2002, 08.11.2009, 09.06.2013