AKTUELLES - Jeden Montag neu: 20. Juni 2016 und noch aktueller auf unserer

Fotos von unterwegs mit der Gruppe aus dem Projekt Nosso Lar (Dinslaken, Hünxe, Schwerte, Papenburg, DO-Lichtendorf, Stadtlohn, Warendorf, Salzbergen, Münster).

Fotos von der gut besuchten Mitgliederversammlung des Aktionskreises Pater Beda vom letzten Sonntag, 12. Juni 2016, gestaltet zu Beginn mit einem Gottesdienst und vielen Themen, Kurzvorträgen, Berichten und einigen brasilianischen Gästen aus den Partnerprojekten.

Gäste aus Brasilien unterwegs mit dem Aktionskreis

Eine Auswahl von Fotos von den Aufführungen und Gottesdiensten bisher .....

mehr Infos und Programmplan weiter unten.

Sammelaktion und Aufführung in der Geschwister-Scholl-Schule in Geeste-Dalum. Alles zu finden in einem Regional-Fernsehbericht beim Sender "ev1.tv", mit einem Bericht am 3. Juni über Kabel zu empfangen oder nachher in der Mediathek zu finden.

Erste Eindrücke von den Rollenspielen/Aufführungen der jungen Leute vom Projekt Nosso Lar. Fotos vom Besuch beim Gymnasium Nepomucenum in Coesfeld und aus der Vorstellung in der Kirche in der Pfarrgemeinde St. Bonifatius, Lingen.

...auch für Freunde und Interessierte:

Herzliche Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung am Sonntag, 12. Juni 2016

...mit attraktivem und informativem Programm!

Mit dabei: Junge Leute aus dem brasilianischen Partnerprojekt "Nosso Lar", siehe Infoblatt und das 5-wöchiges Programm in Schulen, Kirchengemeinden und Eine-Welt-Gruppen

Komplettes Informationsblatt
aaINFOBLATT-NossoLar-2016.pdf
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Fa. Wulf aus Dalum spendete vor einiger Zeit Trikots für das Projekt Verde Vida - rechts Marcos Xenofonte, der wieder für knapp zwei Monate in Deutschland ist (Mai-Juni 2016).

Altkleidersammlung in Löningen und Umgebung

43 Jahre (zweimal jährlich) lang werden in Löningen und Umgebung Altkleider gesammelt, mit deren Erlös Kinder- und Jugendförderprojekte in Nordost-Brasilien gefördert werden. Aus Kleidung wird Bildung und Zukunft für junge Menschen, die sonst keine Chance hätten, aus dem Teufelskreis der Armut herauszukommen. Am Samstag, den 16. April war es wieder soweit. Insgesamt fuhren über 50 Fahrzeuge mit rund 400 Helfern alles Straßen der 10 Kommunen im Südkreis der Cloppenburger Landes ab. Dabei helfen ehrenamtlich viele örtliche Firmen, Stadtverwaltung und Landwirte, die Schulen schicken die Schülerinnen und Schüler. Ganze Generationen haben bei diesen Aktionen für die gute Sache von Pater Beda breits geholfen und so soll es auch weitergehen. Unter der Leitung von Rudolf Bögershausen steht dann im Oktober die nächste Sammelaktion wieder auf dem Plan. Dank an alle Helfer für ihr soziales Engagement. Dadurch wird Hoffnung und Zukunft an vielen Stellen des zu unrecht verarmten Nordost-Brasilien.

Altkleider-Sammelcontainer nun auch in Rheine

Wir konnten in der Stadt Rheine in Absprache mit der Stadtverwaltung, in den Stadtteilen "Altenrheine" und "Schotthock" Altkleider-Container aufstellen. Das Angebot wird bereits gut von der Bevölkerung angenommen. Der Aktionskreis Pater Beda hat tatsächlich eine fast 50-jährige Tradition der Altkleidersammlung in Rheine.

Vertrauen und Offenheit

Der Aktionskreis Pater Beda freut sich über die Anerkennung seiner langjährigen Arbeit in Deutschland und Brasilien. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat uns im Juli 2015 bestätigt, dass wir mit den uns anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgehen. Dies unterstreicht unsere Anstrengungen, die Arbeit vom Aktionskreis Pater Beda umfassend und transparent darzustellen.

 

MEHR

 

 

 

Umsetzung des zweijährigen BMZ-Projektes „SÄEN UND ERNTEN“ (Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V.).
        Hier: Ilha de Deus/Recife.
Achtung/Hinweis: An alle, die sich für die Teilnahme am BMZ-Projekt auf der Ilha de Deus eingeschrieben haben. Am Mittwoch und Donnerstag, 30. und 31. März 2016 findet jeweils von 8-12 Uhr das II. Modul des Basiskurses zur Produktion von Mangrovensetzlingen statt.
Du darfst nicht fehlen!

Hinweis zur kommenden Partnerbegegnung - Juni 2016

hier komplett als PDF
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Neue BRASILIEN-INFO 1+2/2016 zum anklicken und blättern

Große Spende für das Projekt Casa Menina Mulher, Recife

Toller Start ins Neue Jahr 2016 für das Förderprojekt Casa Menina Mulher (Haus für Mädchen und junge Frauen).

 

Auch in diesem Jahr sind die ersten berufsbildenden Kurse für junge Frauen aus den Armenvierteln in Recife, Nordost-Brasilien, gesichert.

 

Denn am Sonntag, den 24. Januar 2016 fand in Papenburg beim Baumarkt „BauXpert Schulte“ wieder ein Info- und Ausstellungstag mit allerhand Attraktionen statt. Mit dabei ist der „Brasilien-Freundeskreis Papenburg“, der auch für das Kaffee- und Kuchenbüffet verantwortlich ist. Hauptattraktion des Tages ist die große Versteigerung. Eigens dafür wurde der professionelle Moderator und Auktionator Thorsten Castle dazu eingeladen. Die Geschäftspartner von „BauXpert Schulte“ sponsern Baumarkt-Artikel für den guten Zweck. Das fängt mit RIGIPS-Platten an und geht über Farben und Paletten Beimauersteine bis hin zu einem kompletten Schornstein. Insgesamt kamen 28 Artikel unter den Hammer und der komplette Erlös aus dem Verkauf geht an das Partnerprojekt des „Brasilien-Freundeskreises Papenburg“.

 

Die Mitglieder des Freundeskreises sorgen für leckeren Kuchen und Kaffee, unterhalten die Kleinkinder am Glücksrad und informieren über das konkrete Partnerprojekt in Brasilien. Das Zelt war den ganzen Tag über gut gefüllt und dadurch hatten die insgesamt 18 Personen des Brasilien-Freundeskreises reichlich zu tun. Darunter war zum ersten Mal auch Adam, der seit einem Jahr in Deutschland lebt und aus Syrien stammt. Auch er hat sich mit viel Engagement für die gute Sache eingesetzt. Und somit war dann die Freude groß, als das stolze Ergebnis der Auktion am Spätnachmittag bekannt gegeben wurde. Es kamen genau 9.000 € für die gute Sache zusammen.

 

Auch im Namen der begünstigten Mädchen und jungen Frauen im Projekt „Casa Menina Mulher“ in Recife unser aufrichtiger Dank an die Geschäftsleitung von BauXpert Schulte in Papenburg für einen tollen Tag und eine große Spende!

 

1. SEMINAR „SÄEN UND ERNTEN“ – Ein Tag, der in die Geschichte eingeht auf der Ilha de Deus / Recife / Pernambuco / Brasilien

 

Debatten, Diskussionen, Erfahrungsaustausch über Agro-Ökologie, all’ das geschah am Donnerstag, den 10. Dezember 2015 auf dem 1. Seminar „Säen und Ernten – Wege zu sozialer und ökologischer Verantwortung“. Hermano José de Sousa, Vorsitzender der Nichtregierungsorganisation (NRO) Nova Vida aus Crato/CE eröffnete das Seminar und Maria Elisabeth Detert, Vorsitzende des Netzwerkes SoliVida stellte den Anwesenden das Vorhaben vor.

 

Die Veranstaltung wurde organisiert vom Projekt Nova Vida und in der Ruder- und Kanuschule „Saber Viver“ auf der Ilha de Deus durchgeführt, mit dem Ziel, das Projekt „Säen und Ernten – Wege zu sozialer und ökologischer Verantwortung“ zu starten, das dazu die finanzielle und institutionelle Unterstützung der zwei deutschen Organisationen, dem „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)“ und dem „Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V.“ erhält.

 

Ziel der Förderung ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse verarmter Bevölkerungsschichten durch einen integrativen und partizipativen Prozess, der den Anbau von gesunden Lebensmitteln nachhaltig unterstützt und dadurch zusätzlich regelmäßiges Einkommen schafft. Insgesamt sollen über 1.000 Familien begünstigt werden. Begleitet werden die Massnahmen von einer intensiven Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit. Dadurch soll erreicht werden, dass das Vorhaben Beispiel wird für viele Menschen der Umgebung.

 

Anwesend waren die Vertreter der vier Partnerprojekte der Stadt Recife: Schwester Aurieta von der „Turma do Flau“; Lourdinha de Sousa vom „Casa Menina Mulher; Lucélia C. Melo von der „Gemeinschaft der Kleinen Propheten“ und Nalvinha da Ilha von der Förderschule „Saber Viver“. Ebenso anwesend waren die Vertreter der drei Partnerprojekte aus dem Bundesstaat Ceará aus der Region Araripe und Cariri: Hermano José de Sousa vom Projekt Nova Vida, Vertreter des Projektes Nosso Lar und Marcos Xenofonte vom Projekt Verde Vida. Das Netzwerk SoliVida (Solidarität und Leben) war vertreten durch die Vorsitzende Maria Elisabeth Detert. Ebenso nahmen an der Veranstaltung die Personen teil, die mit diesem Vorhaben gefördert werden und sie nahmen reichlich an den Diskussionen und Debatten teil.

 

Die Referenten Prof. Rafael Copello, Tourismus- und Hotelmanagment und gleichzeitig Spezialist für Umweltplanung und –managment, sowie Marcelo Luis Correa Zelarayan Agraringineur mit Master in Agro-Ökologie zeigten sich sehr kompetent, um eine Reihe von Informationen und Tipps aufzuzeigen, warum es so wichtig ist Familien- und Gemeinschaftsgärten anzulegen, Wiederaufforstungsmassnahmen in Straßen und auf öffentlichen Plätzen durchzuführen und dies auch im großstädtischen Umfeld. Ebenso wurde aufgezeigt, wie wichtig die Müllbeseitigung und Reinigung der Flüsse und ihrer Nebenflüsse ist. Die eingeladenen Experten berichteten sehr persönlich von ihren Erfahrungen und machten den Begünstigten des Projektes bereits jetzt viel Mut. Im kulturellen Teil der Veranstaltung gaben die Tanzgruppe „Nativos“ (Eingeborene), sowie Dona Beró da Ilha, Enedino mit der „Turma do Flau“ und Nalvinha da Ilha ihr Bestes um die Diskussionen ordentlich aufzulockern.

 

In der nächsten Woche findet das 2. Seminar, am Donnerstag, den 17. Dezember 2015 in Crato/Ceará statt.

 

Die Arbeit geht weiter Pater Bedas Erbe:

„Jetzt erst recht“

Führen das Erbe von Pater Beda mit veränderten Strukturen fort: Bernward Wigger, Vorsitzender des Aktionskreises Pater Beda und Geschäftsführer Udo Lohoff. Foto: Klaus Wiedau

Gronau/Kloster Bardel - 

„Jetzt erst recht“ – auf diese kurze Formel lässt sich das Engagement verdichten, mit dem viele Freunde und Mitstreiter des im August verstorbenen Pater Beda aktuell daran arbeiten, die geleistete Arbeit zum Wohle der kleinen und vergessenen Menschen fortzusetzen.

Von Klaus Wiedau

„Jetzt erst recht“ – auf diese kurze Formel lässt sich das Engagement verdichten, mit dem viele Freunde und Mitstreiter des im August verstorbenen Pater Beda aktuell daran arbeiten, die über Jahrzehnte in Deutschland, aber auch in den Partnerprojekten in Brasilien geleistete Arbeit zum Wohle der kleinen und vergessenen Menschen fortzusetzen. Und somit das Erbe des Franziskanerpaters in die Zukunft zu tragen. Schon seit seiner Erkrankung, insbesondere aber nach seinem Tod sei immer wieder die Frage gestellt worden: „Wie geht es nun weiter?“, betonten jetzt der Vorsitzende des Aktionskreises Pater Beda, Bernward Wigger (Gronau) und Geschäftsführer Udo Lohoff in einem Gespräch mit den WN.

Als richtig und zielführend für die künftige Arbeit erweise sich heute, dass bereits vor Jahren wichtige Entscheidungen getroffen und Maßnahmen dafür eingeleitet worden seien. „Schon 2012 haben wir begonnen, diesen Stabwechsel zu organisieren“, macht Wigger deutlich. Pater Beda sei bis zuletzt als „Initiator und Motivator“ aktiv gewesen, habe sich aber bereits vor Jahren aus dem rein operativen Geschäft zurückgezogen, das er bei Lohoff als Geschäftsführer und Mitstreiter seit 20 Jahren in guten Händen wusste. Lohoff kennt nicht nur alle Vorgänge in Deutschland und Brasilien, er ist – gemeinsam mit seiner Frau Maria – auch der Motor, der die Arbeit des Aktionskreises unermüdlich lebendig hält.

Bernward Wigger wurde vor drei Jahren zum Vorsitzenden des Aktionskreises gewählt. An der Seite von Beda begleitete der Diplom-Finanzwirt jahrelang ehrenamtlich die Arbeit, insbesondere als fachkundiger Kassenwart sowie Steuer- und Finanzfachmann. Und diese strukturellen Veränderungen seien auch nötig gewesen, um den inzwischen komplett veränderten Rahmenbedingungen für die Arbeit Rechnung zu tragen, betonten Wigger und Lohoff. Wo vor Jahren noch ein vertrauensvolles Miteinander und die Zusammenarbeit auf Zuruf als Basis gereicht hätten, gelte es heute hohe Anforderungen an Transparenz, Mitteleinsatz und Dokumentation zu erfüllen. Verwaltungs- und Werbungskosten dürften nur einen bestimmten Level ausmachen, die Prüfung aller Vorgänge durch externe Wirtschaftsprüfer sei obligatorisch.

Um dieses hohe Niveau der eigenen Arbeit auch nach außen hin zu dokumentieren, sei die Zertifizierung mit dem DZI-Spendensiegel unerlässlich gewesen: „Das DZI für soziale Fragen hat uns 2015 bestätigt, dass wir mit den uns anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgehen“, so Udo Lohoff. Der Weg zu dieser Zertifizierung – der Prozess begann 2013 – war dabei kein Spaziergang: „Wir sind kein 08/15-Gebilde, sondern ein sehr komplexer Verein, unter anderem weil wir auch einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalten“, so Wigger. Derartige Konstruktionen seien im Zertifizierungsprozess des DZI eher selten, daher habe das Institut hohe Anforderungen gestellt, die es zu erfüllen galt. Die Arbeit habe sich indes gelohnt. Lohoff: „Das Spendensiegel unterstreicht unsere Anstrengungen, die Arbeit des Aktionskreises Pater Beda umfassend und transparent darzustellen.“

Auch bei den Partnerprojekten in Brasilien wurde schon frühzeitig an die Zukunft gedacht: „Die 26 Partnerprojekte des Aktionskreises – mit zwei Ausnahmen alle im Nordosten Brasiliens gelegen – haben sich in den vergangenen Jahren zum Netzwerk SoliVida (Solidarität und Leben) zusammengeschlossen. Sie treffen sich heute regelmäßig um voneinander zu lernen und gemeinsam stärker in die Öffentlichkeit hineinzuwirken. Pater Beda hat also schon früh mit seinen Freunden in Brasilien einen Grundstein für die Fortsetzung der Arbeit gelegt“, so Wigger und Lohoff.

Mit Unterstützung aus Deutschland wurden und werden dort zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht. Aktuell unter anderem das Projekt „Säen und Ernten – auf Wegen sozialer und ökologischer Verantwortung zu Einkommensalternativen – urbane Landwirtschaft in Nordostbrasilien“. Lohoff hält einen dicken Stapel Papier – die Antragsunterlagen – hoch, die inzwischen zum Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf den Weg gebracht wurden. Übrigens mit Unterstützung der Eperanerin Maria Detert, die als Agraringenieurin in Brasilien wirkt. Einen Teil der Gelder muss der Aktionskreise selbst für die Projekte aufbringen, damit Maßnahmen von anderen mitfinanziert werden. Daher wird der Aktionskreis auch weiterhin auf seine Sammlung von Textilien, aber auch auf Spenden setzen. Daneben soll auch künftig die Öffentlichkeitsarbeit in Schulen und anderen Einrichtungen fortgesetzt werden, um die Menschen weiter für die Arbeit zu sensibilisieren.

Ein neuer Schwerpunkt wird zudem die Anwerbung junger Mitstreiter sein, weil dem Aktionskreis - wie viele andere Vereine auch – die Überalterung droht. Ansprechen wollen Wigger, Lohoff und ihre Freunde vor allem junge Priester, um so Kontakte zu Pfarreien zu intensivieren. Alles, um die Arbeit Pater Bedas fortzusetzen – ganz nach dem Motto: „Jetzt erst recht!“ 

Westfälische Nachrichten

01.11.2015

Aktionskreis Pater Beda - Hilfe für Brasilien

Der Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V. unterstützt unterschiedliche Gruppen und Initiativen, die sich mehrheitlich im Nordosten Brasiliens befinden. Die Basisgruppen haben in der Regel einen kirchlichen Hintergrund, den es zu kennen und zu berücksichtigen gilt. Wir arbeiten insbesondere zusammen mit:

  • Sozial- und Pastoralarbeit der Franziskaner
  • Landarbeiterbewegungen, der Kommission für Landpastoral
  • Menschenrechtsgruppen, Pfarreien
  • Kinder- und Straßenkinderprojekten


Ziel dieser Hilfen ist es, die Benachteiligten und Armen dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu entfalten, sich selbst zu organisieren und ihre Rechte wahrzunehmen, damit sie dann ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft verändern können.

Eine weitere Möglichkeit der Ko-Finanzierung von Baumaßnahmen wie z. B. Werkstätten und Berufsförderungszentren hat sich einige Male durch das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ergeben. Genauso erwarten wir für diese Vorhaben von unseren Partnern die Einforderung von staatlichen Geldern in Brasilien.

Inhaltlich orientieren wir uns an der Kirche Brasiliens mit ihrer "neuen Art, Kirche zu sein" entsprechend den Herausforderungen der Zeit unter Einbezug der Kultur und der Gefühle der Menschen. Welche Relevanz können die Erfahrungen der brasilianischen Kirche für uns haben? Es handelt sich um Fragen nach der Befreiungstheologie, der "Option für die Armen" und der Entdeckung des kulturell "Anderen".